PeterNuemannEinsparungen, EnEV oder Entkarbonisierung: viele Gründe führen zu PV-Anlagen auf Mehr­familien­häusern, deren Strom man auch selbst verbrauchen könnte.

Deshalb sind Mieterstrommodelle in aller Munde. Lohnende praktische Anwendungsfälle sind jedoch häufig nicht Mietshäuser, sondern Gewerbeareale mit deutlich größeren Dächern und Verbrauchern.

Häufig scheitert die Planung solcher Projekte jedoch am fehlenden Know-How, der überraschenden Entdeckung der energiewirtschaftlichen Verpflichtungen, Abgaben und Umlagen oder am Aufwand rechtskonformer Messung und Abrechnung gegenüber den Mietern oder der Abrechnungen und Meldungen an Bundesnetzagentur und Netzbetreiber. Noch schlimmer ist, wenn diese entsprechenden Pflichten und Abgaben gänzlich unbekannt sind und den Betreiber unverhofft treffen.

Rechtsanwalt Peter Nümann beschäftigt sich seit über 5 Jahren mit Modellen zur Veräußerung von Strom aus erneuerbaren Energien vor Ort, Vermietung von PV-Anlagen an Mieter und Einbindung hausintegrierter Stromerzeugung in Mietverträge oder Gebrauchsregelungen von Wohnungseigentümergemeinschaften.

Als Referent eines Workshops der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie in Berlin stellt er Möglichkeiten vor, solche Modelle umzusetzen und erläutert den gesetzlichen Rahmen, ins­besondere des EEG, und dessen vielfältige Fallstricke. Auf die Möglich­keiten und Belange von Wohnungsbau- oder Solar­genossen­schaften kann auf Wunsch eingegangen werden.

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über Modelle und deren Vor- und Nachteile  sowie Checklisten zu rechtlichen Pflichten.

Rechtsanwalt Peter Nümann, ist Autor der Vertrags­muster der DGS zu Mietmodellen  (“PV-Mieten“) und der Stellungnahme der DGS zum „Leitfaden Eigen­versorgung“ der Bundesnetzagentur.

Zielgruppe: Wohnungsbaugesellschaften, Architekten und Bauträger, Vermieter von Gewerbearealen, Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften, Haus­besitzer oder Berater und Unternehmer, die entsprechende Projekte umsetzen wollen.

Ort: DGS Berlin

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